Alltag als Mama, Glaube im Alltag

Kuscheleckversteck

Ich habe mich versteckt, in der Kuschelecke, im Kinderzimmer. Natürlich bleibt das nicht lange unbemerkt. Mir werden Bücher gebracht Umarmungen und Küsse, eine richtige Pause ist das nicht. Hallo Alltag. Ich tu mir grad schwer mit dir.

Letzte Woche habe ich bedeutende Worte gesagt, viele Menschen erreicht, positives Feedback bekommen und viele gute Gespräche gehabt. Ich musste sehr wenige Windeln wechseln. Jetzt bin ich zurück und bin so müde. Versuche den Alltag schön zu gestalten, gerate mit autonomiesuchenden Kindern aneinander, verliere zu schnell die Ruhe und Tränen sind an der Tagesordnung. Und bei all dem bin ich mir so sehr bewusst darüber, wie gut es uns geht. Viele Menschen in unserem nahen Umfeld haben gerade große Kämpfe zu kämpfen und wir sind teilweise mit unserer Weisheit am Ende.

Gebet hilft mir da gerade meine eigenen Grenzen anzunehmen und mich nicht darin zu verlieren anderen helfen zu wollen. Denn hier, zuhause, sind zwei kleine Wesen, die brauchen mich auch und sie haben Vorrang. Das muss ich mir jeden Tag neu sagen und geduldig mit mir sein.

Nicht alleine zu sein, sondern in einer guten Beziehung zu meinem Mann, das trägt mich, auch wenn unsere Vorstellungen von einem fertig gedeckten Tisch auseinander gehen. Was soll’s.

Ich muss jetzt wieder raus aus dem Versteck, es stehen weitere Kuschelanfragen im Raum und diverse Picknickzutaten werden vermisst.

Fühlt euch umarmt und seid euch sicher, der November kickt nicht nur bei euch.

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