Glaube im Alltag

Man weiß nie schon alles

Wir haben eine neue Erfahrung als Familie gemacht, beziehungsweise sind gerade dabei. Beide Eltern krank und zwar so richtig…Kinder fit. Ich weiß ja, dass man an Herausforderungen wächst, aber manchmal bin ich mir unsicher, ob es der richtige Zeitpunkt dafür ist. 😉

Jedenfalls liegen mein Mann und ich mit einer fetten Mandelentzündung flach und es ist wirklich sehr herausfordernd gerade. Da kam die Suppe einer Freundin gestern gerade recht und wir haben zumindest mal für zwei Mahlzeiten gesorgt ohne stehen zu müssen. Es fühlt sich nicht gut an, wir haben Schmerzen und gaaaaanz langsam den Eindruck, es wird etwas besser.

Natürlich gibt es Nebeneffekte und die möchte ich nicht missen. Knöpfchen und Sternchen machen jeden Mittag ein Picknick im Garten. Sie bereitet alles vor, während er in der Schule ist und wenn er dann kommt, schnappen sie sich den reichlich gefüllten Korb (es gibt diese Woche viiiiiele Ausnahmen) und wandern in unseren geliebten Hof. Am Vormittag spielen die Mädels Eisverkäuferin und haben so einige Ideen, wie sie die Wohnung noch ein bisschen mehr verwüsten können. Ich muss die Augen schließen vor all den Dingen, die sich anhäufen und mich wirklich ausruhen. Das jetzt zu verschleppen wäre wirklich nicht gut.

Da wir beide auch kaum sprechen können ist die Kommunikation teilweise auch lustig oder es ist einfach sehr ruhig. Das ist auch spannend für mich, da ich, wenn mein Mann Zuhause ist gerne alles mit ihm bespreche und dafür auch viele Worte verwende. Jetzt plane ich verschiedene Dinge, denn Ablenkung hilft mir tatsächlich am besten mit den Schmerzen einigermaßen klar zu kommen. Bienchens Taufe steht bald an, außerdem alle Geburtstage der Kinder und unsere. Das wird ein voller Sommer, aber ich glaube, es wird auch richtig schön, wenn wir an den richtigen Stellen gut für uns sorgen und Pausen einplanen.

Am Wochenende gibt es so viele tolle Veranstaltungen in unserem Stadtteil und ich hoffe, dass wir bei der ein oder anderen auch dabei sein können. Aber vielleicht auch nicht und dann ist das eben auch ok.

Jetzt müssen wir erst mal wieder zu Kräften kommen und ich will dankbar sein, dass wir doch einigermaßen gut durchkommen, auch wenn es mich zeitweise sehr nervt und anstrengt.

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