Glaube im Alltag

Baby steps

Träume verwirklichen, Visionen teilen, Projekte initiieren. Geht das neben dem Familienleben? Oder ist das vielleicht die falsche Frage und ich müsste eher fragen: kann es ein Teil davon sein?

Ich nehme gerade an einem Onlinekongress für junge Mütter teil. „Lass es leuchten“ heißt er und die Gründerin, Jennifer Pepper, möchte uns ermutigen an unseren Träumen dran zu bleiben. Jeden Tag gibt es zwei Interviews und bis jetzt fühlt es sich richtig gut an dabei zu sein. Andere Frauen berichten, wie es für sie war als junge Mutter ihren Traum zu leben oder damit anzufangen, Weichen zu stellen um ihn später, wenn die Kinder groß genug sind zu verwirklichen.

https://lassesleuchten.kongress.me/

Baby steps – ein bisschen ist es wie bei Sternchen. Die Welt liegt vor ihr. Sie wird bald versuchen sie aus eigener Kraft zu erkunden, krabbelnd, laufend oder robbend. Wird sich umschauen, entlanghangeln, erste Schritte wagen. In ihr entstehen die nötigen Verknüpfungen und ihr Körper wird stabiler. Sie läuft nicht von heute auf morgen. Kleine Entwicklungsschritte führen zu diesem großen Wunder und der Verwirklichung ihres Wunsches sich autonom bewegen zu können.

Ich habe viele Träume und Visionen und so manche sind gerade nicht umsetzbar, jedoch hindert mich auch nichts daran mir Gedanken zu machen und mich an verschiedenen Stellen mit Teilbereichen des Traums zu beschäftigen und diese wachsen zu lassen. Oder auch anzuerkennen, dass meine Träume auch verändert haben.

In mir spüre ich den großen Wunsch in einer christlichen Gemeinschaft zu leben, über unsere WG hinaus. Jedoch ist die Wohnsituation im Moment sehr gut für uns. Ein kleiner Schritt ist es das Prinzip der offenen Tür zu leben und zu signalisieren, dass wir gerne Gastgeber sind.

Ich fühle mich nach zwei Tagen Kongress ermutigt mir neu über meine Träume bewusst zu werden, sie zuzulassen und wahrzunehmen. Ich möchte Gott Gelegenheit geben in mein Leben zu sprechen. Bei der Suche nach einem neuen Mitbewohner, bei den neuen Kontakten in der Kita und bei den Dingen, von denen ich mich verabschieden darf. Ich möchte meine Gaben leben und fühle mich reich beschenkt. Gestern hat Knöpfchen gefragt was Gaben und geschenkt bedeuten. Wir haben ihm erklärt, dass Gott uns Fähigkeiten und Talente gibt und wir diese ausleben dürfen. Das ist sein Geschenk an uns. Wir haben Knöpfchen auch gesagt welche Gaben er unserer Meinung nach hat und er war sehr zufrieden, weil wir einiges aufgezählt haben.

Ich werde mir meine Gaben auch mal wieder genauer anschauen. Denn nur wenn ich weiß welche Ressourcen ich habe, kann ich einschätzen was ich momentan tun kann, um der Verwirklichung meiner Träume näher zu kommen.

Meinen größten Traum lebe ich gerade und das wird mir diese Tage sehr bewusst. Mama sein. Familie haben. Ehefrau sein. Es muss nicht immer mehr sein. Es kann auch in diesem Gefüge wachsen, wie zum Beispiel die Inhalte für meine Blogbeiträge. Es ergänzt sich gut in unseren Alltag und macht mir große Freude zu schreiben. Noch mehr, wenn es den Lesern auch etwas bringt.

Eine Herausforderung aus einem Interview des Kongresses möchte ich gerne umsetzen. Jeden Monat etwas neues machen. Raus aus der Komfortzone, Horizont erweitern. Ich überlege schon mal was das im Oktober sein könnte.

Man kann sich übrigens auch noch anmelden. Es lohnt sich und der Zeitaufwand ist auch als Mama möglich. Ich werde euch weiter über meine Erkenntnisse informieren und vielleicht kann ich euch auch ermutigen mutig zu träumen und dann auch mit kleinen Schritte loszugehen.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s