Alltag als Mama

Schlaflos

Da liege ich wieder wach und kann nicht mehr einschlafen. Mein Körper bereitet sich auf die anstehende Geburt vor und ich frage mich, ob er das nicht tagsüber machen kann? Draußen blitzt es, ich höre den entfernten Donner und spüre, in mir drin wird es ruhiger.

Die letzten Wochen haben etwas Surreales. Bei jeder Bewegung in meinem Bauch stelle ich mir vor, wie es sein wird das Baby zu halten. Gestern habe ich zu einer Freundin gesagt: „In wenigen Wochen ist unser Leben wieder ganz anders.“ Ich werde mich dann vielleicht nach den Nächten zurück sehnen, in denen ich, wie heute, wach liege. Ich werde mich wundern, mit wie wenig Schlaf man seinen Alltag meistern kann und trotzdem so viel Liebe empfindet.

Ich bin so neugierig auf die Persönlichkeit und den Charakter unseres Babies. Namen schwirren in meinem Kopf herum. Junge oder Mädchen? Was schenkt Gott uns?

Ängste und Unsicherheiten kommen immer wieder an die Oberfläche. Wie ging das nochmal mit der Geburt? Dann wieder Momente, in denen ich mich total souverän und vorbereitet fühle. Ach, diese Hormone.

Die Müdigkeit kommt zurück, das Baby ist wieder eingeschlafen. Ein paar Stunden bleiben mir bis Knöpfchen mich mit strahlenden Augen weckt.

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