Alltag als Mama, Glaube im Alltag

Eingeschränkte Möglichkeiten

Ein Tag im Bett. Schon wieder. Und dieses Mal alleine mit beiden Kindern. Ich bin gerade irgendwie nicht fit. Mental geht es mir super. Gott zeigt uns neue Wege, er spricht in unser Leben, er sieht uns. Aber körperlich? Meine Güte. Ständig was anderes. Zum Glück nicht bei den Kindern. Aber zu einer Blasenentzündung noch Magen-Darm, das braucht echt kein Mensch.

Ich will raus, Menschen treffen, lachen, feiern, leben. Stattdessen baue ich Duplotraumhäuser mit integrierter Rutsche, höre Tonies und lese vor ohne Ende. Sehe meine Kinder an und staune. Knöpfchen ist heute von der Kita Zuhause geblieben um mich zu versorgen. Es war rührend. Wenn auch zeitlich begrenzt. Er ist schon so groß. Kann so viel schon alleine und will helfen. Letzte Woche hat er alleine den Müll runter gebracht und ich musste fast weinen. Eine neue Phase der Autonomie und gleichzeitig eine neue Phase des Loslassens. Sternchen versteht alles. Es ist verrückt. Sie weiß genau was sie will, zieht sich alleine die Schuhe an, auch gerne die der Mitbewohner und bringt ihrem Bruder seine Kleidung, damit wir schneller raus können. Sie nimmt zu fast jedem Menschen, dem wir begegnen Kontakt auf. Schenkt Freude wo sie geht und steht. Und ich will mich wirklich über diesen Tag im Bett beschweren? Nein und doch…

… ich wäre so gerne gesund. Würde gerne wissen, was gerade los ist und wäre gerne kraftvoller. Ich würde gerne Ideen umsetzen und machen was mir Freude macht.

Will keine Treffen mehr absagen, will frei sein.

Ich fühle mich gerade stark erinnert an eine Zeit in meinem Leben, wo es mir gar nicht gut ging. Ähnliche Symptome und mit zunehmender Krankheit stieg auch die mentale Belastung, natürlich. Heute habe ich auch schon geweint und dann ein Stück von Knöpfchens Pizza gegessen. Schonkost. Och nö, nicht schon wieder. Wie schön wäre es, wenn ich morgen aufwache und bin gesund. Nach fast fünf Wochen fände ich das schon in Ordnung. Aber wenn es nicht so ist? Dann wird es hier zuhause eben immer ordentlicher und aufgeräumter, was ich mir ja so sehr wünsche und wir werden noch viele weitere Duploprojekte starten. Ich bin gespannt und doch hoffnungsvoll.

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