Alltag als Mama, Glaube im Alltag, Visionen

Was in der Zwischenzeit geschah…

… möchte ich euch gerne erzählen. Es war viel! Viel Gutes, viel Tiefes, viel Freude! Doch auch die Angst hat zwischenzeitlich abgeklopft. Ich hab sie in die Flucht geschlafen. Es war wild.

Wir durften einen schönen, erholsamen Familienurlaub verbringen und haben uns dann in die Vorbereitungen für unser Familienfest und die Taufe von Sternchen gestürzt. Wir lieben es ja Gastgeber zu sein und haben an einem wundervollen Ort feiern dürfen. Das Wetter war zwar wechselhaft, das hat aber der Laune keinen Abbruch getan und wir werden das bald wiederholen. Denn, wir müssen feiern, uns begegnen und uns gegenseitig im Schweren stützen. Und das geht einfach am besten, wenn man positive und schöne Erinnerungen teilt. Aber wir leben ja nicht um Erinnerungen zu schaffen, nicht nur jedenfalls, sondern im Moment zu sein und dort die Dinge zu finden, die Gott vorbereitet hat und begleitet. So viel Segen lag auf diesem Fest. Menschen die Gott suchten, ihm begegneten und gestärkt nach Hause gingen. Halleluja.

Danach mussten wir erst mal verarbeiten was wir alles erlebt haben. Mein Mann bei der Arbeit und ich mit den Kindern bei meinen Eltern. So viele Gedanken, so viele Geschichten.

Wieder zu Hause ging nach zwei Wochen Kitapause für Knöpfchen und uns der Alltag wieder los und das tut gerade richtig gut. Auch wenn mich gestern bei einem Gewitter im Wald die Schwerkraft wieder mal mit dem Rad zu Boden gerissen hat und ich meinem Knie dieses Jahr zum dritten Mal einiges zumute (man könnte meinen, Sternchen und ich sind auf einer Ebene was die Fortbewegung betrifft), geht es uns gut.

Ich versuche die Vormittage, wenn Knöpfchen schläft mit ruhigen Aufgaben und meiner Beziehung zu Gott zu füllen und erlebe das als sehr bereichernd für den Rest des Tages. Wenn beide Kinder hier sind und viel von mir brauchen. Ein bisschen freue ich mich, dass der Spätsommer da ist und die Aufträge bei meinem Mann so langsam weniger werden. Ich liebe die Zeit mit den Kindern, aber ich freue mich jetzt sehr auf unseren Urlaub zu viert. Abende zu zweit und die Abendroutine nicht alleine zu machen. Auf Zeiten nur mit Knöpfchen. Auf Zeiten nur für mich.

Ich merke, wie mit dir Pause von sozialen Medien gut tut und ich mich innerlich viel besser auf meine Beziehung zu Gott einlassen kann kann und wie mich das erfüllt. Vielleicht wird aus der Pause ein Niewieder. Wer weiß.

Meine Gedanken drehen sich auch immer wieder darum, ob wir hier richtig sind. Gottes Reden richtig verstanden haben und verstehen und wer wohl bald zu uns ziehen wird. Ich mache mir Gedanken, ob wir richtig sind, wenn Knöpfchen immer wieder aus der Stadt in die Natur will und sich dort so gut entspannen kann. Aber ich spüre, dass wir hier auf jeden Fall nicht falsch sind. Die Gemeinde, die wir seit dem Sommer besuchen ist toll, wir lieben unsere Nachbarschaft und haben noch so viel vor hier in der Innenstadt. Aber irgendwann, da zieht es uns vielleicht raus aus der Stadt und wir leben zurückgezogen (aber natürlich in Gemeinschaft) irgendwo im nirgendwo.

Heute Abend muss ich das nicht wissen. Ich darf mich entspannen und meine müden Füße und mein geschundenes Knie hochlegen und mir sagen: Der Tag war gut, du hast dich gut geschlagen. Morgen sehen wir weiter.

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