Allgemein, Alltag als Mama, Von Herz zu Herz

Bekannt und doch anders

Es ist wirklich erstaunlich, in mir entsteht so ganz nebenbei ein neues Leben und manchmal wundere ich mich doch tatsächlich, warum ich so müde bin.

Die zweite Schwangerschaft ist ganz anders als die erste mit Knöpfchen. Ich bin schon Mama, ich arbeite und wir haben einen ganz anderen Alltag. Vor drei Jahren war ich manchmal mehr mit der Arbeit verheiratet als mit meinem Mann und wurde sehr früh in der Schwangerschaft schon ausgebremst. Zu viel Stress. Dieses Mal kann ich besser mit meinen Kräften haushalten und habe aber halt schon ein Kind. Knöpfchen ist da und braucht uns natürlich auch. Da kann ich mich nicht ständig hinlegen und ausruhen. Mein Körper reagiert dieses Mal aber auch ganz anders. Ich fühle mich insgesamt sicherer, weiß ungefähr was da passiert und noch auf mich zukommt. So kann ich jetzt hoffentlich auch meine letzten sechs Arbeitswochen genießen und mich gut verabschieden.

Es wird eine große Veränderung sein. Mama von zwei Kindern und dann wieder ganz zu Hause sein. Aber ich freue mich darauf. Freue mich auf eine neuen Alltag, auf Knöpfchens Start im Kindergarten und unsere neue Konstellation, mein Mann geht arbeiten und ich bin zu Hause. Aber ich habe auch Respekt, davor, wie ich sein werde, wie gestresst oder ausgelaugt.

Oft denke ich: Dann habe ich Zeit, wenn ich nicht mehr arbeite. Zeit zum Schreiben, Lesen, Fotoalben gestalten und was ich sonst noch so alles gerne machen würde. Aber ich will gar nicht drüber nachdenken, was dann ist, sondern mir jetzt ganz bewusst Ruhe gönnen und alles andere auf mich zukommen lassen. Fällt mir nicht so leicht, aber es ist möglich.

Abends bin ich gerade oft schon sehr früh im Bett. Und das ist ok. Ich brauche diese Zeit und sie tut mir gut. Ich bin dankbar für alles was ich gerade erleben darf und trotz aller Einschränkungen auch genießen kann und damit meine ich nicht die Einschränkungen durch die Schwangerschaft. Die finde ich gar nicht so schlimm. Ich bin so gespannt und neugierig auf unser Baby. Auf seinen Charakter, die Augenfarbe, das Geschlecht. Einfach alles. Und jetzt gehe ich ins Bett. Ist ja schon fast neun.

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