Alltag als Mama, Glaube im Alltag

Worklifezwischendrin

Da ist sie wieder, die geliebte Routine. Doch wenn ich jemandem von meiner Routine erzähle, ernte ich meistens erstaunte Blicke. Unter der Woche freie Tage. Am Wochenende oft durcharbeiten. Freizeiten. Arbeitsbeginn erst am Nachmittag. Meine Alltagsstruktur schlingt sich um diese Zeiten. Mal mache ich morgens Sport, gehe mit meinem Sohn danach auf den Spielplatz, über den Markt und koche Mittagessen. Manchmal bin ich „schon“ um 8.00 Uhr zur Dienstbesprechung im Büro. Kein Tag ähnelt dem anderen. Das hat so viel Gutes und auch Herausforderndes. Während meines Urlaubs habe ich zweimal davon geträumt einen 8 to 5 Job zu machen. Und jedes Mal erwische ich mich dabei, wie ich mir das schön rede. Ich bin überhaupt nicht dafür gemacht jeden Tag zu den gleichen Zeiten zu arbeiten, sondern liebe gerade die große Freiheit in meinem Beruf mit den Zeiten zu jonglieren und immer wieder Pausen einzubauen.

Heute durfte ich nach drei Wochen Urlaub als erste offizielle Amtshandlung einen wunderschönen Geburtstagsblumenstrauss überbringen und mich danach mit den Teamern für unsere Konfirmanden überlegen, was diesen wohl Spaß machen würde, wenn sie nächste Woche dann das erste Mal zu uns in die Gemeinde kommen.

Beim Abendessen fragte ich dann meinen Mann ob Knöpfchen heute auf dem Spielplatz seine Freundin getroffen hat, während ich mit einem geschätzten Kollegen Visionen geteilt und einen Termin zum Gärtnern ausgemacht habe. Nachmittags war ich dann spontan zum Waffelnessen im Pfarrhaus eingeladen, sehr praktisch, da dort auch mein Büro ist. Heute Abend schaue ich auf diesen Tag zurück und bin erfüllt von tiefer Dankbarkeit: für die Menschen um mich, für meine Arbeit, für Knöpfchen und meinen Mann, für meine Visionen, für unsere wundervolle WG. Ich schaue der Sonne beim Verschwinden zu und trauere schon jetzt ein bisschen um die Zeiten im Wintergarten, der vermutlich bald nicht mehr schön warm, sondern eher herbstlich kühl sein wird.

Ich bin so gespannt auf die kommenden Tage und Wochen und fühle mich bereit für Gottes grandiose Fügungen und lustige Verstrickungen.

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