Glaube im Alltag, Tiefgang

Aber ich muss doch noch…

Hier noch, das noch und dort noch. Aber dann…Dann bin ich sicher irgendwann nicht fertig mit allem. Denn es endet nie. Ob Haushalt, Umzugsorganisation, Arbeit in der Gemeinde, Erziehung von Knöpfchen. Es gibt immer was zu tun. Gott sei Dank.

Die Frage ist nur, wie schalte ich zwischendurch ab? Wie kann ich mich aus dem Kreislauf des Müssens winden und das Tun und Erledigen genießen. Wie löse ich mich von allen scheinbaren Erwartungen und bekomme Ruhe in meinen Kopf? Ich weiß es im Moment noch nicht so genau. Mal gelingt es gut, mal richtig mies. Ich lese jetzt ein Buch von Thomas Sjödin, „Es gibt so viel, was man nicht muss.“ Vielleicht bekomme ich dadurch neue Gedankenanstöße.

Und doch ist es nicht nur das, wovon ich denke es tun zu müssen, was mich beschäftigt, sondern meine innere Unruhe.

Ich beneide Menschen die einfach sind. Egal was sie tun. Die im Moment leben und sich völlig mit der einen Sache zufrieden geben, die sie in dem Moment machen. Ich habe ein Musterbeispiel dieser Lebensweise jeden Tag an meiner Seite und das ist nicht immer leicht. Oft bin ich gerade auf diese Art, Dinge anzugehen neidisch und im nächsten Moment mache ich meinem Mann Vorwürfe, dass ich alles alleine machen muss.

Es ist nicht leicht. Mit mir. Vor allem für mich. Ich übe jetzt mal eine Sache nach der anderen zu machen und Pausen einzuplanen. Bevor ich denke: „ich muss doch noch“, frage ich mich erstmal ob das echt sein muss und wem es etwas bringt. Und ich versuche eine Sache zu tun ohne an die nächsten 48 Schritte zu denken.

Ich werde euch jedenfalls über meine Lektüre auf dem Laufenden halten. Meine erste Erkenntnis lautet: Ich bin am strengsten mit mir selbst. Das entspannt mich schon mal ein bisschen beim Weiterlesen.

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