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Zum wahrscheinlich letzten Mal…

… in diesem Jahr schreibe ich ein paar Worte. Der Dezember war voll. Schön, wild, herausfordernd und wunderbar.

Wie war deine Adventszeit bisher so? Hast du dich entspannt, Vorgenommenes geschafft? Als ich gestern gemerkt habe, dass ich bisher kaum christliche Adventslieder gehört habe, sondern eher die schöne Musik vom Karussell neben unserem Stand, da wurde ich ein bisschen wehmütig.

Ich liebe diese Zeit. Voller Erwartung und Hoffnung. Wir haben sie auch zelebriert dieses Jahr. Aber sie könnte für mich noch ein bisschen länger gehen. Ich könnte noch zwei, drei Gottesdienste vor Heilig Abend brauchen, um in die Ruhe zu kommen. Ich könnte noch ein bisschen mehr auf dem Sofa vertragen und nicht bis zum 23.12. nachts arbeiten.

Ich könnte aber auch einfach zufrieden sein. Heute anfangen Adventslieder zu singen. Meine Arbeit weiterhin gerne machen. Die Zeit, die ich mit den Kindern und meinem Mann habe die Füße hoch legen und gemeinsam Geschichten lesen, anstatt in Aktionismus zu verfallen. Das kann ich nämlich ganz gut. Rödeln und bedauern. Aber ich will ruhen und feiern was wir haben.

Ich habe Karten geschrieben, Geschenke besorgt und wir haben den Weihnachtsmarkt erlebt. Und ich glaube, wenn wir heute Abend durch de Stationengottesdienst in der kleinen Kirche gehen, mit unseren beiden Kindern und der lieben Tante, dann werde ich ruhig. Gewiss, dass ich für uns eine schöne Adventszeit gestaltet habe und wenn ich nicht aktiv war, das Zusammensein für uns noch viel wertvoller war.

Und dass wir das, worum es eigentlich geht, verstehen und unseren Kindern vermitteln. Jesus kommt. Macht sich klein und nahbar. Macht sich auf zu uns und will uns begegnen. Was gibt es schon Schöneres? Kein Essen, kein Geschenk, keine Feier, kann diese Wahrheit ersetzen. Nur ergänzen. Und mit diesem Wissen und Bewusstsein, geh ich in die vor uns liegenden Tage. Will von mir und den anderen nicht zu viel erwarten, will nicht dem Essen, Konsum oder Diskussionen den Raum geben, der Jesus gehört. meinem Herrn und Heiland.

Ich wünsche dir, dass du ein Weihnachten erlebst, dass in dir Veränderung bewirkt. Dir Ruhe und Frieden schenkt und dir bewusst macht: es geht um ihn.

4 Gedanken zu „Zum wahrscheinlich letzten Mal…“

  1. Schon seltsam, dass man sich so reinsteigern kann und religiöse Erfindungen so dermaßen verinnerlichen kann, dass man davon abhängig wird wie von einer Droge. Die Bibel wurde von Menschen geschrieben. Es gibt kein Gott, der diesem der Bibel ähnlich wäre. Alles Evolution, alles Natur. Der Name „Gott“ ist nur das Synonym für das Unerklärliche, dass alle Lebewesen beseelt. Es gibt eine höhere Kraft bzw. einen Willen, die oder der alles vom Einfachen zum Komplizierten entwickeln lässt, doch das ist kein alter Mann mit einem langen Bart, meine Liebe .. Das Leben nach dem Tod ist auch nur eine Erfindungung gegen die Todesangst. Warum hast du Angst vor dem Tod?
    Du wirst zu dem Staub, aus dem du geboren wurdest.

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    1. Hallo, ich weiß gar nicht wo du liest was du da schreibst. Ich habe einen Glauben voller Hoffnung und Freude. Bin mir sicher, dass es Gott gibt und er wahrhaftig ist. Darüber muss ich nicht streiten. 🙂

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    2. Das finde ich ganz toll. Mein Problem ist, dass ich eben den Drang habe, selbst zu denken und alles zu hinterfragen. Dass es Gott gäbe musst du ja selbst irgendwo gelesen haben. denn von selbst kommt diese Idee ja nicht einem Menschen ins Hirn. Oder hat dich die Kirche indoktriniert. Wenn du niemals Zweifel hast, dann belügst du dich selbst. Wir wollen auch nicht streiten, meine Liebe. Gott hat dich ja ausgestattet mit allem, was eine Frau braucht ..

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