Alltag als Mama

Save the drama for your mama

Manchmal frage ich mich schon warum ich mich jeden Tag mit vollem Herzen für die Kinder einsetze und für sie sorge, wenn ich dann schon früh am Morgen das größte Drama serviert bekomme. Ich weiß, es ist oft hausgemacht und ich muss sicher auch immer hinterfragen was ich dazu tue, dass es sich so entwickelt. Und dennoch…wie kann ein so kleiner Mensch den so viel Drama machen? Was geht denn im Kopf so ab?

Es ist nicht nur Knöpfchen, genauso Sternchen. Und am liebsten abwechselnd. Damit wir auch öfter was davon haben. Diese kleinen Dramen rauben mir manchmal den letzten Nerv. Und manchmal denke ich dann leise… jetzt arbeiten sein, alleine im Büro sitzen, ein netter Plausch mit einem Kollegen, Aufgaben die ich bewältigen und erledigen kann.

Manchmal verletzt es mich total, dass Knöpfchen nur mir gegenüber so die Fassung verliert und ausrasten kann. Und dann bin ich so unfassbar schlecht darin mit Empathie und Verständnis zu reagieren und ihm aus dieser Situation raus zu helfen oder sie mit ihm auszuhalten. In der Kita wird mir versichert, dass er sich wohl fühlt und selten weint oder unglücklich ist. Und doch wird es dort auch Situationen geben, die ihm zusetzen und er sich vielleicht dann eher zurücknimmt.

Mir wurde auch schon des öfteren versichert, dass er sich bei mir eben am wohlsten fühlt und sich ganz zeigt. Mit allen Gefühlen und Empfindungen. Aber so schön sich das anhört… manchmal is es mir einfach zu heftig und zu viel.

Aber eins was ich weiß ist, dass ich auch meine Dramen habe und meine Familie damit zurecht kommen muss. Es gibt gute und schlechte Tage und ich kann nicht immer perfekt auf die Bedürfnisse der Kinder reagieren. Auch nicht auf meine, aber letztlich wäre es ohne ein bisschen Drama ja auch langweilig.

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